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Städtereise-Guide

Leipzig: Bach, Friedliche Revolution und ein bisschen Hype

Nikolaikirche, Thomaskirche und Völkerschlachtdenkmal, dazu Spinnerei und Karli — der kompakte Leipzig-Guide mit Empfehlungen direkt zum passenden Produkt.

Leipzig an einem langen Wochenende

Leipzig ist kompakt, flach und zu Fuß erstaunlich schnell erschlossen — der ideale Städtetrip mit leichtem Gepäck. Zwischen Marktplatz, Nikolaikirche und den Passagen der Innenstadt läuft man in einer knappen Stunde durch tausend Jahre Geschichte. Wer mit einer handlichen Reisetasche und bequemen Schuhen anreist, braucht hier kein Auto und keine großen Pläne.

Die Stadt trägt zwei Seelen: die ehrwürdige der Buch- und Musikstadt — Bach, Auerbachs Keller, die Messe — und die junge der Baumwollspinnerei und der Karli. „Hypezig“ nennen sie das, und ein bisschen was ist dran.

Spartipp: die LeipzigCard

Die LeipzigCard gibt es für einen Tag oder für drei Tage (auch als Gruppenkarte). Sie enthält freie Fahrt in Straßenbahn und Bus der LVB und Rabatte auf viele Museen, Touren und das Gewandhaus. Wer über das Wochenende bleibt und zwei, drei Museen mitnimmt, spart mit der 3-Tages-Karte fast immer.

Was du gesehen haben solltest

Die Nikolaikirche ist der emotionale Mittelpunkt: Von ihren Montagsgebeten ging 1989 die Friedliche Revolution aus — „Wir sind das Volk“. Ein paar Schritte weiter liegt die Thomaskirche, in der Johann Sebastian Bach 27 Jahre lang Thomaskantor war und bis heute begraben liegt; der Thomanerchor singt hier seit über 800 Jahren.

Etwas außerhalb ragt das Völkerschlachtdenkmal auf — mit 91 Metern eines der größten Denkmäler Europas, errichtet 1913 zur Erinnerung an die Schlacht gegen Napoleon 1813. Der Aufstieg lohnt für den Blick über die Stadt; feste Sneaker sind Pflicht, es sind viele enge Stufen.

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Für die Stadt gepackt

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Das junge Leipzig: Spinnerei, Kanal und Karli

Im Westen, in Plagwitz, ist aus einer riesigen Baumwollspinnerei ein Kunstareal geworden — Galerien, Ateliers, die „Neue Leipziger Schule“ um Neo Rauch. Drumherum lädt der Karl-Heine-Kanal zur Floßfahrt durch den Auwald, mitten in der Stadt und doch fast ländlich. Ein wetterfester Rucksack und eine leichte Regenjacke sind gut dabei — das Leipziger Wetter dreht gern.

Abends zieht es alle auf die Karli (Karl-Liebknecht-Straße) im Süden: Kneipen, Bars, Spätis. Und das Waldstraßenviertel gilt als eines der größten zusammenhängenden Gründerzeitviertel Europas — ein Spaziergang durch die Fassaden lohnt sich.

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Schuhe fürs Pflaster

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Beste Reisezeit und Anreise

Mai bis September ist Leipzig am schönsten — dann sitzt die halbe Stadt draußen. Höhepunkte im Kalender: das Bachfest im Juni und, ganz anders, das Wave-Gotik-Treffen zu Pfingsten. Im Winter wird es ruhig und grau, dafür günstig.

Die Anreise ist bequem: Der Hauptbahnhof ist der größte Kopfbahnhof Europas und selbst schon eine Sehenswürdigkeit — mit den Promenaden-Einkaufspassagen unter dem historischen Dach. Vom Flughafen Leipzig/Halle bist du in gut 15 Minuten mit der S-Bahn in der City. Für ein Wochenende reicht ein kompakter Trolley locker. Mehr Ostdeutschland gefällig? Dresden und Berlin sind je gut eine Stunde entfernt.

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Zentral übernachten in Leipzig

Diese Häuser liegen im Zentrum oder mit kurzer Bahnanbindung — ideal, um alles zu Fuß zu erkunden.

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Weitere Hotels in Leipzig

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