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Die richtige vor jeder Tür

Fußmatten

Welches Material wofür, warum die meisten Matten zu klein sind – und wie sie länger halten.

Kokos, Gummi oder Textil?

Eine Fußmatte hat zwei Aufgaben, und kaum ein Material kann beide: groben Schmutz von der Sohle kratzen und Feuchtigkeit aufnehmen.

Kokos ist die klassische Außenmatte. Die grobe Naturfaser schabt Sand und Erde ab wie kaum etwas anderes. Was sie nicht verträgt, ist Dauernässe – unter einem Vordach hält sie jahrelang, im ungeschützten Regen fault sie von unten und verliert Farbe.

Gummi und Kunststoff sind wetterfest und lassen sich einfach abspritzen. Sie kratzen gut, saugen aber nichts auf: Wasser bleibt stehen oder wandert mit ins Haus. Als alleinige Matte vor der Tür ist das im Herbst wenig hilfreich.

Textile Matten aus Nadelfilz oder Polyamid machen das Gegenteil. Sie nehmen Restfeuchte und Feinstaub auf und gehören deshalb nach drinnen. Draußen sind sie nach dem ersten Regen ein nasser Schwamm.

Die Kombination aus Gummirand und textiler Fläche ist der übliche Kompromiss für den Innenbereich: rutscht nicht, saugt, lässt sich waschen.

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Fußmatten im Überblick

Quer durch das Sortiment, von schlicht bis auffällig.

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Warum die meisten Matten zu klein sind

Eine Matte arbeitet über Schritte, nicht über Fläche. Der Schmutz löst sich nicht auf einmal, sondern Schritt für Schritt – und die Faustregel aus der Gebäudereinigung lautet, dass der Großteil erst nach etwa sechs bis sieben Schritten auf Mattenfläche abgegeben ist.

Eine einzelne Matte im Format 40 × 60 sind ein bis zwei Schritte. Der Rest landet auf dem Boden dahinter. Das ist der eigentliche Grund, warum die Diele trotz Matte schmutzig wird – nicht die Qualität der Matte, sondern ihre Länge.

Deshalb arbeiten Eingänge, die wirklich sauber bleiben, mit einer Zone statt mit einem Stück: grob draußen, fein drinnen. Für zu Hause heißt das im Zweifel eher lang als breit, und wenn es der Platz hergibt, außen und innen je eine.

Zweite Größenregel: Die Matte sollte mindestens so breit sein wie die Tür. Eine schmalere lädt dazu ein, außen herum zu laufen – und dann war sie umsonst.

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Willkommen & Welcome

Der Klassiker vor der Haustür.

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Für Hundehaushalte

Weil vier Pfoten mehr hereintragen als zwei Schuhe.

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Für Katzenhaushalte

Motive für alle, die schon wissen, wer hier wohnt.

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Mit Spruch

Die Matte als erste Ansage.

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Waschen, trocknen, haltbar halten

Der häufigste Fehler ist der Trockner. Gummierte Rücken vertragen selten Hitze: Die Beschichtung wird spröde, reißt und bröselt danach bei jedem Schritt. Gleiches gilt für heiße Waschgänge. Was das Etikett sagt, ist hier keine Empfehlung, sondern die Haltbarkeitsgrenze.

Kokos wird gar nicht gewaschen. Ausklopfen und absaugen, mehr verträgt sie nicht – nass wird sie schwer, verzieht sich und trocknet tagelang nicht durch.

Was Matten wirklich umbringt, sind zwei Dinge: Streusalz und Dauernässe. Salz zerlegt Naturfasern über einen Winter hinweg, und eine Matte, die nie richtig abtrocknet, schimmelt von unten. Wer sie im Winter gelegentlich hereinholt und durchtrocknen lässt, verdoppelt ihre Lebensdauer.

Und ein Detail, das oft übersehen wird: Auf Holz oder Laminat staut eine dicht aufliegende Matte Feuchtigkeit. Nicht die Matte nimmt Schaden, sondern der Boden darunter.

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Küchenteppiche

Lang, schmal, waschbar – für die Strecke zwischen Spüle und Herd.

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