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Geräte, Toner, Patronen und Papier — mit der Rechnung, die wirklich zählt

Drucker & Zubehör

Beim Drucker entscheidet selten der Anschaffungspreis, sondern das, was danach kommt: Toner, Tinte und Papier. Hier finden Sie Geräte für Zuhause und das kleine Büro, dazu das passende Verbrauchsmaterial — und die Kaufberatung, die erklärt, worauf es dabei ankommt.

Laser, Tinte oder Tank — was zu Ihnen passt

Die erste Frage ist nicht, welches Gerät es werden soll, sondern was Sie drucken — und wie oft. Ein Laserdrucker überträgt Tonerpulver und brennt es mit Hitze ins Papier. Das Pulver kann nicht eintrocknen, egal wie lange das Gerät ungenutzt steht. Bei Text liefert Laser scharfe Kanten und arbeitet zügig, sobald die Fixiereinheit warm ist.

Ein Tintenstrahler spritzt flüssige Tinte durch feine Düsen. Er ist kleiner, kostet in der Anschaffung meist weniger und bleibt bei Fotos und weichen Farbverläufen im Vorteil, weil er Farben ineinander mischen kann, statt sie zu rastern. Der Preis dafür: Die Düsen müssen feucht bleiben.

Tanksysteme sind die dritte Bauart. Dort wird Tinte aus Flaschen in fest verbaute Behälter gefüllt, statt Patronen zu wechseln — das Gerät kostet mehr, das Nachfüllen deutlich weniger. Als Faustregel: Überwiegend Text und unregelmäßiger Bedarf sprechen für Laser, Fotos und Farbe für Tinte, hohes Druckaufkommen für einen Tank.

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Drucker für Zuhause und das kleine Büro

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Was der Drucker nach dem Kauf kostet

Der Anschaffungspreis ist bei Druckern der kleinere Teil der Rechnung. Entscheidend ist, was eine gedruckte Seite kostet — und das steht nicht auf dem Karton. Hersteller geben die Reichweite von Patronen und Toner in Seiten an, gemessen nach ISO-Normen, die von einer Deckung von fünf Prozent der Seite ausgehen. Das ist wenig: Ein normaler Geschäftsbrief liegt darüber, eine Seite mit Grafik weit darüber. Die Angabe taugt deshalb nicht als Versprechen, wohl aber zum Vergleichen zweier Geräte untereinander.

Rechnen Sie den Patronenpreis geteilt durch die angegebene Reichweite und stellen Sie diese Werte nebeneinander, statt die Gerätepreise zu vergleichen. Zwei Fallen lauern dabei. Hochkapazitäts-Varianten derselben Patrone, meist mit XL gekennzeichnet, liegen pro Seite fast immer günstiger als die Standardgröße — der höhere Kaufpreis täuscht. Und die Patrone, die im Karton mitliegt, ist bei vielen Geräten kleiner befüllt als die, die Sie später nachkaufen. Das erste Nachfüllen kommt dadurch früher, als die Reichweitenangabe vermuten lässt.

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Toner für Laserdrucker

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Original oder kompatibel — und warum Wenigdrucker aufpassen müssen

Original oder kompatibel ist die Frage, die am meisten Geld bewegt. Nachbauten kosten weniger, und der verbreitete Satz, sie kosteten die Garantie, stimmt so pauschal nicht: Im europäischen Gewährleistungsrecht muss in der Regel der Hersteller nachweisen, dass ein Fremdprodukt den Schaden verursacht hat — nicht der Kunde das Gegenteil. Was dagegen wirklich vorkommt, ist Ärger auf der Chip-Ebene. Patronen melden ihren Füllstand elektronisch, und Firmware-Updates haben schon Nachbauten ausgesperrt, die vorher anstandslos liefen. Wer kompatibel kauft, sollte automatische Updates im Blick behalten.

Das zweite Thema betrifft alle, die selten drucken. Tintenstrahler spülen ihre Düsen bei jedem Einschalten und in festen Intervallen frei, und diese Reinigung verbraucht Tinte, ohne dass ein Blatt herauskommt. Wer nur alle paar Wochen eine Seite druckt, verliert einen spürbaren Teil der Tinte an diese Zyklen — und riskiert trotzdem, dass eingetrocknete Düsen Streifen ins Bild ziehen. Regelmäßiges Drucken hält sie offener als sparsames Schonen. Für sehr seltenen Bedarf ist ein Laser deshalb oft die ehrlichere Wahl.

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Druckerpatronen für Tintenstrahler

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Das Papier macht den Unterschied

Papier wird nach Gewicht in Gramm pro Quadratmeter sortiert, und dieses Gewicht entscheidet mehr, als der kleine Preisunterschied vermuten lässt. Übliches Kopierpapier liegt am unteren Ende der Skala; schwereres Papier ist steifer, scheint weniger durch und macht beidseitigen Druck erst brauchbar.

Wichtiger als das Gewicht ist aber, dass das Papier zum Druckverfahren passt. Inkjet-Papier trägt eine saugfähige Beschichtung, die die Tinte aufnimmt und am Verlaufen hindert. Laserpapier muss stattdessen Hitze aushalten, denn die Fixiereinheit brennt den Toner bei rund zweihundert Grad ein. Wer Fotopapier für Tintenstrahler in einen Laserdrucker legt, kann dessen Beschichtung im Gerät schmelzen — ein Fehler, der die Fixiereinheit kosten kann.

Bei Fotopapier bestimmt die Oberfläche den Charakter: Glänzend bringt Farben kräftiger, spiegelt aber und nimmt jeden Fingerabdruck an. Matt wirkt ruhiger und schluckt etwas Kontrast. Seidenmatt liegt dazwischen und ist der übliche Kompromiss. Und ganz gleich welches: Papier trocken und flach lagern. Gewelltes Papier ist die häufigste Ursache für Papierstau.

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Fotopapier für den Tintenstrahldrucker

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