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Subjektivierung von Arbeit: Freiwillige Selbstausbeutung

Springer Nature

Subjektivierung von Arbeit: Freiwillige Selbstausbeutung

22,99 €
EAN / GTIN 9783531908809

Details

Mit welcher inneren Logik haben wir es zu tun, wenn vor allem hochqualifiziert Beschäftigte einen völlig übersteigerten Arbeitseinsatz an den Tag legen und freiwillig und mit zunehmender Häufigkeit ihre physischen und psychischen Grenzen überschreiten? Jeanette Moosbrugger leistet einen Beitrag zu einer Debatte, die sich in spezifischer Weise einer „Soziologie des Burnout“ verschreiben will. Interessiert an den Belastungs- und Beanspruchungsfolgen flexibler Arbeit konstruiert die Autorin auf zwei unterschiedlichen Theorieebenen ein Erklärungsmodell für die „freiwillige Selbstausbeutung“. Zunächst wird der Untersuchungsgegenstand vermessen und mit Hilfe arbeitssoziologischer Kategorien klassifiziert. Die Verausgabungsbereitschaft von Erwerbstätigen zeigt sich aber als Resultat von handelndem Zusammenwirken: Das Anpassungsverhalten in Akteurkonstellationen führt zu unintendierten Struktureffekten und zu sozialen Zwangsmustern: spieltheoretisch rekonstruierbar als „Prisoner´s Dilemma“ kollegialer Arbeitsbeziehungen.

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